1. Juni 2026

Baukader Schweiz künftig im Vorstand der ISAB vertreten

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Baukader Schweiz ist neu im Vorstand des ISAB vertreten: Geschäftsführer Ray Gysin wurde an der Mitgliederversammlung als Ersatzmitglied der Arbeitnehmerseite gewählt. Die Wahl stärkt die Verbindung des Verbandes zu einer zentralen Plattform für Transparenz und faire Arbeitsbedingungen im Schweizer Bauwesen.

Das ISAB (Informationssystem Allianz Bau) wird gemeinsam von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen getragen. Ziel des paritätischen Vereins ist es, Transparenz in der Baubranche zu schaffen, den Vollzug der allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträge zu unterstützen und Schwarzarbeit sowie Lohndumping zu bekämpfen. Damit leistet das ISAB einen wichtigen Beitrag zu fairen Wettbewerbsbedingungen im Schweizer Bauwesen.
Bereits heute sind mehr als 70'000 Mitarbeitende im System erfasst. Über 36'500 ISAB-Karten sind im Einsatz. Mit der ISAB Card können auf Baustellen relevante Informationen digital und effizient überprüft werden. Das vereinfacht Kontrollen, reduziert den administrativen Aufwand und unterstützt Unternehmen, Bauherren und Auftraggeber bei der Einhaltung der geltenden Vorschriften.
Die Plattform wird laufend weiterentwickelt. Künftig soll die ISAB-Karte verstärkt als standardisierte Kontroll- und Zutrittskarte auf Baustellen eingesetzt werden. Damit treibt die Branche die Digitalisierung voran und vereinfacht wichtige Prozesse entlang der Wertschöpfungskette Bau.
Für Baukader Schweiz hat die Arbeit des ISAB eine grosse Bedeutung. Faire Arbeitsbedingungen, Transparenz und die konsequente Einhaltung der Regeln sind zentrale Voraussetzungen für eine starke und zukunftsfähige Baubranche. Mit der Wahl von Ray Gysin in den Vorstand kann sich Baukader Schweiz künftig noch direkter in die strategische Weiterentwicklung der Plattform einbringen.
«Das ISAB leistet einen wichtigen Beitrag für faire Rahmenbedingungen auf Schweizer Baustellen. Ich freue mich darauf, die Weiterentwicklung dieser Plattform im Vorstand mitzugestalten», sagt Ray Gysin.