Bauen auf 3'000 Metern – dort, wo Planung, Teamarbeit und Durchhaltevermögen eine ganz neue Bedeutung bekommen.
Fels und Gletscher unter den Füssen, wechselndes Wetter, dünne Luft – und rundherum läuft der Gästebetrieb weiter. Beim «Erlebnis Titlis» erhielten Vorstandsmitglieder, Gremien, Zentralvorstand und Geschäftsstelle von Baukader Schweiz einen exklusiven Einblick in ein aussergewöhnliches Bauprojekt.
Nobert Scholz , Head of Project von den TITLIS Bergbahnen und Christoph Bissig, Guide der TITLIS Bergbahnen führte uns dorthin, wo aktuell die neue Bergstation entsteht. Hier treffen anspruchsvolle Architektur und Ingenieurskunst auf hochalpine Realität.
Betonieren bei Minusgraden, Materialtransporte bei engen Wetterfenstern und eine rund 850 Meter lange Versorgungsbohrung durch den Berg: Auf dieser Höhe muss jeder Arbeitsschritt präzise geplant und koordiniert werden. Und das alles, während jährlich über eine Million Gäste den Titlis besuchen und vom komplexen Baustellenbetrieb möglichst wenig mitbekommen sollen.
Bis 2029 entsteht hier die neue Bergstation – unter Einbezug bestehender Bausubstanz und mit einem Energiekonzept, das praktisch ohne fossile Energie auskommen soll.
Ein faszinierendes Zusammenspiel von Felsen, Technik, Architektur und Menschen – auf über 3'000 Metern über Meer.
Herzlichen Dank an die TITLIS Bergbahnen für die spannenden und offenen Einblicke sowie an alle Teilnehmenden für diesen besonderen Tag. Neben dem Blick hinter die Kulissen bot das «Erlebnis Titlis» viel Raum für persönliche Gespräche, fachlichen Austausch und das Miteinander innerhalb von Baukader Schweiz.
Übrigens: der TITLIS Tower wurde erst kürzlich in die World Federation of Great Towers aufgenommen. Der exklusiven Allianz der weltweit bekanntesten Türme, gehören u.a. der Eiffelturm (Paris), Burj Khalifa (Dubai), Empire State Building (New York) die Petronas Twin Towers (Kuala Lumpur) und neu auch der TITLIS Tower an.